Marquartstein ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 3.030 Einwohnern und 13.4 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Marquartstein positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 13,2% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 62,8% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Marquartstein hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 96,4 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 292 mit 3,2 MWp.
Mit einem Baulandpreis von 453 €/m² zählt Marquartstein zu den gehobeneren Standorten in Bayern.
Beim Glasfaserausbau hat Marquartstein noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 3,5% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 99,0%. Auch beim Mobilfunk ist Marquartstein mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 4 Ladepunkten an 1 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Marquartstein gut ausgebaut (13,2 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Marquartstein
In Marquartstein heizen noch 61,0% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 13,2% in Marquartstein zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Marquartstein üblichen Anlagengrößen von 11,1 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 3,5% Glasfaseranteil hat Marquartstein erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.