Friedrichsruhe

Mecklenburg-Vorpommern PLZ 19089 860 Einwohner 34.7 km²
85
Solaranlagen
39,6%
Gas-Heizung
44 €
Bauland/m²
38,8%
Glasfaser

Friedrichsruhe ist eine kleine Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern mit 860 Einwohnern und 34.7 km² Fläche.

Küstenland mit Windkraft-Potenzial und zunehmendem Tourismus, Sanierungsbedarf bei Altbauten bleibt hoch.

Von den 331 Gebäuden in Friedrichsruhe heizen 39,6% mit Gas und 31,4% mit Heizöl. Wärmepumpen kommen auf 3,0%, Holz/Pellets auf 9,7%.

Gemessen an der Einwohnerzahl ist Friedrichsruhe hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 98,8 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 85 mit 975,3 kWp.

Mit 44 €/m² liegt der Baulandpreis in Friedrichsruhe deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 181 €/m².

Bei der Breitbandversorgung erreichen 92,9% der Haushalte in Friedrichsruhe mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 38,8%. Auch beim Mobilfunk ist Friedrichsruhe mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.

🔥 Heizung & Energieträger

331 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
Gas
39,6%
Heizöl
31,4%
Fernwärme
5,1%
Wärmepumpe
3,0%
Holz/Pellets
9,7%

☀️ Solaranlagen

85
Anlagen
975,3 kWp
Gesamtleistung
⌀ Leistung/Anlage11,5 kWp
Erste Anlage16.05.1995
Letzte Anlage10.01.2026

🏠 Immobilien & Grundstücke

44 €
pro m² Bauland
Grundsteuer B400%
Grundsteuer A400%
Gewerbesteuer380%

🌐 Internet & Breitband

92,9%
≥ 50 Mbit/s
88,2%
≥ 100 Mbit/s
38,8%
≥ 1 Gbit/s
38,8%
Glasfaser
100,0%
4G Mobilfunk
100,0%
5G Mobilfunk

📍 Gemeindeprofil

Einwohner860
Fläche34.7 km²
Bevölkerungsdichte24 Ew/km²
Postleitzahl19089
BundeslandMecklenburg-Vorpommern

💡 Tipps für Friedrichsruhe

Heizungswechsel prüfen

Mit 71,0% fossiler Heizenergie in Friedrichsruhe gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.

Solaranlage planen

Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Friedrichsruhe üblichen Anlagengrößen von 11,5 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.

Glasfaseranschluss prüfen

Der Glasfaserausbau in Friedrichsruhe schreitet voran (38,8%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.

Häufige Fragen zu Friedrichsruhe

Wie heizt man in Friedrichsruhe?
Die Heizenergieträger in den 331 Gebäuden von Friedrichsruhe verteilen sich so: Gas (39,6%), Heizöl (31,4%), Holz/Pellets (9,7%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 71,0%. Der Wärmepumpenanteil von 3,0% liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Mecklenburg-Vorpommern (Ø 47,2% Gas) liegt Friedrichsruhe unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Friedrichsruhe?
Pro 1.000 Einwohner kommen in Friedrichsruhe rund 98,8 Solaranlagen – ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt sind 85 Anlagen mit 975,3 kWp installiert. Die älteste Anlage ging am 16.05.1995 ans Netz, die neueste am 10.01.2026.
Was kostet Bauland in Friedrichsruhe?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Friedrichsruhe beträgt 44 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Friedrichsruhe deutlich unter dem Mecklenburg-Vorpommern-Durchschnitt von 86 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 181 €/m²) ist das deutlich unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 22.435 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 400%.
Wie schnell ist das Internet in Friedrichsruhe?
In Friedrichsruhe können 92,9% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 88,2% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 38,8% verfügbar. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.

Gemeinden in der Nähe

Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis), Hebesätze der Realsteuern 2022 (Statistikportal), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026), Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR), Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.