Egenhofen ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 3.443 Einwohnern und 33.4 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
In Egenhofen ist Heizöl mit 59,9% noch vor Gas (11,1%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 71,0% der 424 Gebäude fossil.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Egenhofen hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 149,6 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 515 mit 10,2 MWp.
Bauland ist in Egenhofen mit 992 €/m² sehr teuer – das 5,5-Fache des Bundesdurchschnitts.
Beim Glasfaserausbau hat Egenhofen noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 2,1% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 97,8%. Auch beim Mobilfunk ist Egenhofen mit 99,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Für E-Mobilität stehen in Egenhofen 1 Ladepunkte an 1 Standorten bereit.
🔥 Heizung & Energieträger
424 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage19,8 kWp
Erste Anlage21.09.2000
Letzte Anlage02.03.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B340%
Grundsteuer A340%
Gewerbesteuer340%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner3.443
Fläche33.4 km²
Bevölkerungsdichte103 Ew/km²
Postleitzahl82281
BundeslandBayern
Egenhofen im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlEgenhofenBayernDeutschland
Gas-Heizung11,1%21,6%37,4%
Wärmepumpe4,2%6,2%5,1%
Bauland992,9 €/m²310,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser2,1%27,7%41,7%
💡 Tipps für Egenhofen
Heizungsbestand prüfen
In Egenhofen heizen noch 59,9% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 19,8 kWp in Egenhofen deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 2,1% Glasfaseranteil hat Egenhofen erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Ladeinfrastruktur ausbauen
In Egenhofen sind 2,9 öffentliche Ladepunkte pro 10.000 Einwohner erfasst. Der Kennwert beschreibt nur öffentlich gemeldete Infrastruktur und sagt nichts über private Ladepunkte oder den Bedarf an einem konkreten Standort aus.
Häufige Fragen zu Egenhofen
Wie heizt man in Egenhofen?
Die Heizenergieträger in den 424 Gebäuden von Egenhofen verteilen sich so: Heizöl (59,9%), Holz/Pellets (18,4%), Gas (11,1%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 71,0%. Der Wärmepumpenanteil von 4,2% liegt unter dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Bayern (Ø 21,6% Gas) liegt Egenhofen deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Egenhofen?
Pro 1.000 Einwohner kommen in Egenhofen rund 149,6 Solaranlagen – ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt sind 515 Anlagen mit 10,2 MWp installiert. Die älteste Anlage ging am 21.09.2000 ans Netz, die neueste am 02.03.2026.
Was kostet Bauland in Egenhofen?
Mit 992 €/m² gehört Egenhofen zu den teuersten Standorten in Bayern. Das ist Platz 118 von 2217 Gemeinden im Land. Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich über dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 496.440 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 340%.
Wie schnell ist das Internet in Egenhofen?
Der Glasfaserausbau hat Egenhofen noch nicht erreicht: Lediglich 2,1% der Haushalte verfügen über einen FTTH/FTTB-Anschluss. Über andere Technologien (Kabel, DSL) erreichen immerhin 97,8% mindestens 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 99,7% 4G-Abdeckung, 99,0% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Egenhofen?
In Egenhofen gibt es 1 öffentlich zugängliche Ladepunkte an 1 Standorten mit einer Gesamtleistung von 11 kW. Das entspricht 2,9 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner. Schnelllader sind noch nicht verfügbar.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.