Oberschweinbach ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 1.741 Einwohnern und 7.2 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Oberschweinbach positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 11,4% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 72,2% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Oberschweinbach hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 133,3 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 232 mit 2,4 MWp.
Bauland ist in Oberschweinbach mit 992 €/m² sehr teuer – das 5,5-Fache des Bundesdurchschnitts.
Die Glasfaserversorgung in Oberschweinbach liegt mit 12,6% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 98,0% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Oberschweinbach mit 99,3% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
1.038 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage10,2 kWp
Erste Anlage06.06.2000
Letzte Anlage19.02.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B350%
Grundsteuer A350%
Gewerbesteuer315%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner1.741
Fläche7.2 km²
Bevölkerungsdichte240 Ew/km²
Postleitzahl82294
BundeslandBayern
Oberschweinbach im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlOberschweinbachBayernDeutschland
Gas-Heizung14,7%21,6%37,4%
Wärmepumpe11,4%6,2%5,1%
Bauland992,9 €/m²310,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser12,6%27,7%41,7%
💡 Tipps für Oberschweinbach
Heizungsbestand prüfen
In Oberschweinbach heizen noch 57,5% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Vorreiter bei Wärmepumpen
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 11,4% in Oberschweinbach zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Solaranlage planen
Die in Oberschweinbach erfassten Anlagen haben im Mittel 10,2 kWp. Dieser Gemeindewert ersetzt keine Auslegung für ein einzelnes Dach; Ertrag und Wirtschaftlichkeit sollten mit aktuellen Tarifen und objektspezifischen Annahmen berechnet werden.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 12,6% Glasfaseranteil hat Oberschweinbach erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Oberschweinbach
Wie heizt man in Oberschweinbach?
Die Heizenergieträger in den 1.038 Gebäuden von Oberschweinbach verteilen sich so: Heizöl (57,5%), Gas (14,7%), Holz/Pellets (11,7%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 72,2%. Bemerkenswert ist der Wärmepumpenanteil von 11,4% – er übertrifft den Bundesdurchschnitt von 5,1% deutlich. Im Vergleich zu Bayern (Ø 21,6% Gas) liegt Oberschweinbach unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Oberschweinbach?
Pro 1.000 Einwohner kommen in Oberschweinbach rund 133,3 Solaranlagen – ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt sind 232 Anlagen mit 2,4 MWp installiert. Die älteste Anlage ging am 06.06.2000 ans Netz, die neueste am 19.02.2026.
Was kostet Bauland in Oberschweinbach?
Mit 992 €/m² gehört Oberschweinbach zu den teuersten Standorten in Bayern. Das ist Platz 118 von 2217 Gemeinden im Land. Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich über dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 496.440 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 350%.
Wie schnell ist das Internet in Oberschweinbach?
In Oberschweinbach können 98,0% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 71,3% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 12,6% verfügbar. Das liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 99,3% 5G.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.