Thalmassing ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 3.581 Einwohnern und 37.1 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Thalmassing positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 10,3% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 66,7% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Thalmassing hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 178,2 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 638 mit 8,8 MWp.
Der Baulandpreis in Thalmassing beträgt 274 €/m², deutlich über dem Bundesdurchschnitt.
Die Glasfaserversorgung in Thalmassing liegt mit 9,1% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 97,3% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Thalmassing mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 3 Ladepunkten an 2 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Thalmassing gut ausgebaut (8,4 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Thalmassing
In Thalmassing heizen noch 56,3% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 10,3% in Thalmassing zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Thalmassing üblichen Anlagengrößen von 13,8 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 9,1% Glasfaseranteil hat Thalmassing erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.