Schilda ist eine kleine Gemeinde in Brandenburg mit 419 Einwohnern und 8.7 km² Fläche.
Dünn besiedelt mit schnellem Erneuerbaren-Ausbau, aber noch hohem Heizölanteil in ländlichen Gemeinden östlich der Oder.
In Schilda ist Heizöl mit 38,8% noch vor Gas (28,3%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 67,1% der 750 Gebäude fossil.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Schilda hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 148,0 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 62 mit 424,9 kWp.
Bauland ist in Schilda mit 21 €/m² besonders günstig – weniger als ein Fünftel des Bundesdurchschnitts (181 €/m²).
Die Glasfaserversorgung in Schilda liegt mit 6,6% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 87,8% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Schilda mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Schilda
Mit 67,1% fossiler Heizenergie in Schilda gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Schilda üblichen Anlagengrößen von 6,8 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 6,6% Glasfaseranteil hat Schilda erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.