Rott a.Inn ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 4.142 Einwohnern und 19.6 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Typisch für den ländlichen Raum: In den 1.105 Gebäuden von Rott a.Inn wird zu 25,3% mit Holz oder Pellets geheizt, der Gasanteil liegt bei 4,5%.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Rott a.Inn hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 140,0 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 580 mit 8,7 MWp.
Bauland ist in Rott a,Inn mit 717 €/m² sehr teuer – das 4.0-Fache des Bundesdurchschnitts.
Rott a.Inn gehört zu den digital bestversorgten Gemeinden: 95,5% Glasfaserquote und 98,4% Breitband ab 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Rott a.Inn mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 5 Ladepunkten an 3 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Rott a.Inn gut ausgebaut (12,1 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
1.105 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage15,1 kWp
Erste Anlage09.02.2001
Letzte Anlage15.02.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B340%
Grundsteuer A320%
Gewerbesteuer350%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner4.142
Fläche19.6 km²
Bevölkerungsdichte211 Ew/km²
Postleitzahl83543
BundeslandBayern
Rott a.Inn im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlRott a.InnBayernDeutschland
Gas-Heizung4,5%21,6%37,4%
Wärmepumpe8,4%6,2%5,1%
Bauland717,3 €/m²310,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser95,5%27,7%41,7%
💡 Tipps für Rott a.Inn
Heizungsbestand prüfen
In Rott a.Inn heizen noch 49,0% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 15,1 kWp in Rott a.Inn deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Häufige Fragen zu Rott a.Inn
Wie heizt man in Rott a.Inn?
Holz und Pellets spielen in Rott a.Inn eine überdurchschnittliche Rolle: 25,3% der 1.105 Gebäude nutzen Biomasse, daneben verteilen sich Heizöl (49,0%), Holz/Pellets (25,3%). Der Wärmepumpenanteil von 8,4% liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Bayern (Ø 21,6% Gas) liegt Rott a.Inn deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Rott a.Inn?
Pro 1.000 Einwohner kommen in Rott a.Inn rund 140,0 Solaranlagen – ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt sind 580 Anlagen mit 8,7 MWp installiert. Die älteste Anlage ging am 09.02.2001 ans Netz, die neueste am 15.02.2026.
Was kostet Bauland in Rott a.Inn?
Mit 717 €/m² gehört Rott a.Inn zu den teuersten Standorten in Bayern. Das ist Platz 208 von 2217 Gemeinden im Land. Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich über dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 358.645 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 340%.
Wie schnell ist das Internet in Rott a.Inn?
Rott a.Inn zählt zu den digital bestversorgten Gemeinden in Bayern: 95,5% Glasfaserquote (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) und 98,4% Breitband ab 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Rott a.Inn?
In Rott a.Inn gibt es 5 öffentlich zugängliche Ladepunkte an 3 Standorten mit einer Gesamtleistung von 85 kW. Das entspricht 12,1 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner. Schnelllader sind noch nicht verfügbar.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.