Gohrisch ist eine kleine Gemeinde in Sachsen mit 1.744 Einwohnern und 34.9 km² Fläche.
Industrietradition und Fernwärme aus DDR-Zeiten prägen die Heizungsstruktur, der Braunkohleausstieg läuft bis 2038.
Von den 558 Gebäuden in Gohrisch heizen 41,8% mit Gas und 34,4% mit Heizöl. Wärmepumpen kommen auf 2,5%, Holz/Pellets auf 8,8%.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Gohrisch hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 60,2 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 105 mit 1,6 MWp.
Der Baulandpreis in Gohrisch beträgt 153 €/m² und deutlich über dem Sachsen-Schnitt von 70 €/m². Platz 2 der teuersten Gemeinden in Sachsen.
Beim Glasfaserausbau hat Gohrisch noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 78,5%.
Bei der E-Mobilität ist Gohrisch hervorragend aufgestellt: 5 Ladepunkte (28,7 pro 10.000 Einwohner) an 3 Standorten.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Gohrisch
Mit 76,2% fossiler Heizenergie in Gohrisch gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Gohrisch üblichen Anlagengrößen von 15,0 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 0,0% Glasfaseranteil hat Gohrisch erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.