Dill ist eine kleine Gemeinde in Rheinland-Pfalz mit 210 Einwohnern und 5.5 km² Fläche.
Weinbau und ländliche Gemeinden prägen das Land, der Heizölanteil liegt deutlich über dem Bundesschnitt.
Beim Heizungsmix fällt Dill positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 12,5% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 56,2% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Dill hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 200,0 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 42 mit 572,4 kWp.
Der Baulandpreis in Dill beträgt 80 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Rheinland-Pfalz-Schnitt von 129 €/m².
Der Glasfaserausbau in Dill ist mit 90,0% gut fortgeschritten, 90,0% der Haushalte erreichen mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Dill mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Dill
In Dill heizen noch 51,2% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 12,5% in Dill zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Dill üblichen Anlagengrößen von 13,6 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.