Bolsterlang ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 1.071 Einwohnern und 20.4 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Typisch für den ländlichen Raum: In den 298 Gebäuden von Bolsterlang wird zu 33,9% mit Holz oder Pellets geheizt, der Gasanteil liegt bei 3,4%.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Bolsterlang hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 113,0 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 121 mit 1,4 MWp.
Mit einem Baulandpreis von 442 €/m² zählt Bolsterlang zu den gehobeneren Standorten in Bayern.
Beim Glasfaserausbau hat Bolsterlang noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,2% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 96,2%. Auch beim Mobilfunk ist Bolsterlang mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Bolsterlang hervorragend aufgestellt: 7 Ladepunkte (65,4 pro 10.000 Einwohner) an 3 Standorten.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Bolsterlang
In Bolsterlang heizen noch 58,1% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Bolsterlang üblichen Anlagengrößen von 11,4 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 0,2% Glasfaseranteil hat Bolsterlang erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.