Waldburg ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 3.267 Einwohnern und 22.7 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
Beim Heizungsmix fällt Waldburg positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 10,9% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 66,9% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Waldburg hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 188,2 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 615 mit 7,6 MWp.
Der Baulandpreis in Waldburg beträgt 223 €/m², über dem Bundesdurchschnitt und unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².
Bei der Breitbandversorgung erreichen 94,1% der Haushalte in Waldburg mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 34,0%. Auch beim Mobilfunk ist Waldburg mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 6 Ladepunkten an 3 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Waldburg gut ausgebaut (18,4 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Waldburg
In Waldburg heizen noch 40,2% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 10,9% in Waldburg zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Waldburg üblichen Anlagengrößen von 12,3 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Der Glasfaserausbau in Waldburg schreitet voran (34,0%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.