Amtzell ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 4.223 Einwohnern und 30.6 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
Beim Heizungsmix fällt Amtzell positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 12,0% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 59,5% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Amtzell hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 192,5 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 813 mit 14,9 MWp.
Der Baulandpreis in Amtzell beträgt 223 €/m², über dem Bundesdurchschnitt und unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Amtzell liegt mit 7,4% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 69,8% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Amtzell mit 99,5% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 7 Ladepunkten an 4 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Amtzell gut ausgebaut (16,6 pro 10.000 Einwohner). Davon sind 1 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
Amtzell im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
💡 Tipps für Amtzell
In Amtzell entfallen 59,5% der erfassten Heizenergie auf Gas und Heizöl. Welche Technik für ein einzelnes Gebäude geeignet ist, hängt von Gebäudezustand, Wärmenetzplanung und Finanzierung ab. Eine unabhängige Energieberatung kann diese Optionen anhand des konkreten Hauses vergleichen.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 12,0% in Amtzell zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 18,3 kWp in Amtzell deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Mit nur 7,4% Glasfaseranteil hat Amtzell erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.