Tiefenbach ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 3.962 Einwohnern und 24.7 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Tiefenbach positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 11,5% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 69,2% ausmachen.
Die 690 Solaranlagen in Tiefenbach haben eine überdurchschnittliche Größe von 34,8 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 24,0 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Tiefenbach beträgt 257 €/m², über dem Bundesdurchschnitt und unter dem Bayern-Schnitt von 310 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Tiefenbach noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 3,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 94,3%. Auch beim Mobilfunk ist Tiefenbach mit 83,7% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 4 Ladepunkten an 2 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Tiefenbach gut ausgebaut (10,1 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Tiefenbach
In Tiefenbach heizen noch 65,2% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 11,5% in Tiefenbach zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 34,8 kWp in Tiefenbach deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 3,0% Glasfaseranteil hat Tiefenbach erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.