Die Gemeinde Sinn liegt in Hessen und zählt 6.485 Einwohner bei einer Fläche von 18.7 km².
Gemischte Struktur: Urbane Zentren wie Frankfurt mit Fernwärme, ländliche Regionen in Nord- und Mittelhessen mit hohem Öl- und Holzanteil.
Die Wärmewende hat Sinn noch nicht erreicht: 86,3% der 2.272 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 3,3% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Sinn hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 91,0 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 590 mit 6,8 MWp.
Der Baulandpreis in Sinn beträgt 116 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Hessen-Schnitt von 222 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Sinn noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,7% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 98,1%. Auch beim Mobilfunk ist Sinn mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Sinn hervorragend aufgestellt: 14 Ladepunkte (21,6 pro 10.000 Einwohner) an 8 Standorten. Besonders positiv: 5 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Sinn
In Sinn heizen noch 52,8% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Sinn üblichen Anlagengrößen von 11,6 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 0,7% Glasfaseranteil hat Sinn erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.