Sigmaringendorf ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 3.735 Einwohnern und 12.5 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
In Sigmaringendorf ist Heizöl mit 42,2% noch vor Gas (32,8%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 75,0% der 1.132 Gebäude fossil.
Die 455 Solaranlagen in Sigmaringendorf haben eine überdurchschnittliche Größe von 25,4 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 11,6 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Sigmaringendorf beträgt 96 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Sigmaringendorf noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 3,4% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 95,5%. Auch beim Mobilfunk ist Sigmaringendorf mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 4 Ladepunkten an 2 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Sigmaringendorf gut ausgebaut (10,7 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
1.132 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage25,4 kWp
Erste Anlage01.04.2001
Letzte Anlage05.03.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B340%
Grundsteuer A360%
Gewerbesteuer365%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner3.735
Fläche12.5 km²
Bevölkerungsdichte299 Ew/km²
Postleitzahl72517
BundeslandBaden-Württemberg
Sigmaringendorf im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlSigmaringendorfBaden-WürttembergDeutschland
Gas-Heizung32,8%29,6%37,4%
Wärmepumpe7,2%6,5%5,1%
Bauland96,8 €/m²284,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser3,4%30,0%41,7%
💡 Tipps für Sigmaringendorf
Heizungsbestand prüfen
In Sigmaringendorf heizen noch 42,2% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 25,4 kWp in Sigmaringendorf deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 3,4% Glasfaseranteil hat Sigmaringendorf erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Sigmaringendorf
Wie heizt man in Sigmaringendorf?
Die Heizenergieträger in den 1.132 Gebäuden von Sigmaringendorf verteilen sich so: Heizöl (42,2%), Gas (32,8%), Holz/Pellets (8,1%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 75,0%. Der Wärmepumpenanteil von 7,2% liegt über dem Bundesdurchschnitt (5,1%).
Wie viele Solaranlagen gibt es in Sigmaringendorf?
Die 455 Solaranlagen in Sigmaringendorf fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 25,4 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 11,6 MWp. Die älteste Anlage ging am 01.04.2001 ans Netz, die neueste am 05.03.2026.
Was kostet Bauland in Sigmaringendorf?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Sigmaringendorf beträgt 96 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Sigmaringendorf deutlich unter dem Baden-Württemberg-Durchschnitt von 284 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 48.405 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 340%.
Wie schnell ist das Internet in Sigmaringendorf?
Der Glasfaserausbau hat Sigmaringendorf noch nicht erreicht: Lediglich 3,4% der Haushalte verfügen über einen FTTH/FTTB-Anschluss. Über andere Technologien (Kabel, DSL) erreichen immerhin 95,5% mindestens 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Sigmaringendorf?
In Sigmaringendorf gibt es 4 öffentlich zugängliche Ladepunkte an 2 Standorten mit einer Gesamtleistung von 44 kW. Das entspricht 10,7 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner. Schnelllader sind noch nicht verfügbar.