Bingen ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 2.699 Einwohnern und 37.0 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
In Bingen ist Heizöl mit 48,4% noch vor Gas (6,6%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 55,0% der 948 Gebäude fossil.
Die 451 Solaranlagen in Bingen haben eine überdurchschnittliche Größe von 39,0 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 17,6 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Bingen beträgt 96 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Bingen liegt mit 7,7% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 94,7% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Bingen mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 2 Ladepunkten an 1 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Bingen gut ausgebaut (7,4 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
948 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage39,0 kWp
Erste Anlage01.01.2003
Letzte Anlage06.03.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B335%
Grundsteuer A370%
Gewerbesteuer350%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner2.699
Fläche37.0 km²
Bevölkerungsdichte72 Ew/km²
Postleitzahl72511
BundeslandBaden-Württemberg
Bingen im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlBingenBaden-WürttembergDeutschland
Gas-Heizung6,6%29,6%37,4%
Wärmepumpe6,1%6,5%5,1%
Bauland96,8 €/m²284,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser7,7%30,0%41,7%
💡 Tipps für Bingen
Heizungsbestand prüfen
In Bingen heizen noch 48,4% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 39,0 kWp in Bingen deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 7,7% Glasfaseranteil hat Bingen erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Bingen
Wie heizt man in Bingen?
Holz und Pellets spielen in Bingen eine überdurchschnittliche Rolle: 23,6% der 948 Gebäude nutzen Biomasse, daneben verteilen sich Heizöl (48,4%), Holz/Pellets (23,6%). Der Wärmepumpenanteil von 6,1% liegt über dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Baden-Württemberg (Ø 29,6% Gas) liegt Bingen deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Bingen?
Die 451 Solaranlagen in Bingen fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 39,0 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 17,6 MWp. Die älteste Anlage ging am 01.01.2003 ans Netz, die neueste am 06.03.2026.
Was kostet Bauland in Bingen?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Bingen beträgt 96 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Bingen deutlich unter dem Baden-Württemberg-Durchschnitt von 284 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 48.405 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 335%.
Wie schnell ist das Internet in Bingen?
In Bingen können 94,7% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 77,8% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 7,7% verfügbar. Das liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Bingen?
In Bingen gibt es 2 öffentlich zugängliche Ladepunkte an 1 Standorten mit einer Gesamtleistung von 30 kW. Das entspricht 7,4 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner. Schnelllader sind noch nicht verfügbar.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.