Schenklengsfeld ist eine kleine Gemeinde in Hessen mit 4.217 Einwohnern und 63.8 km² Fläche.
Gemischte Struktur: Urbane Zentren wie Frankfurt mit Fernwärme, ländliche Regionen in Nord- und Mittelhessen mit hohem Öl- und Holzanteil.
In Schenklengsfeld ist Heizöl mit 50,5% noch vor Gas (27,8%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 78,3% der 1.318 Gebäude fossil.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Schenklengsfeld hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 157,9 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 666 mit 11,7 MWp.
Mit 42 €/m² liegt der Baulandpreis in Schenklengsfeld deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 181 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Schenklengsfeld noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 96,5%. Auch beim Mobilfunk ist Schenklengsfeld mit 96,5% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 4 Ladepunkten an 2 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Schenklengsfeld gut ausgebaut (9,5 pro 10.000 Einwohner). Besonders positiv: 2 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Schenklengsfeld
In Schenklengsfeld heizen noch 50,5% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 17,6 kWp in Schenklengsfeld deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 0,0% Glasfaseranteil hat Schenklengsfeld erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.