Die Gemeinde Schemmerhofen liegt in Baden-Württemberg und zählt 8.807 Einwohner bei einer Fläche von 50.2 km².
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
Beim Heizungsmix fällt Schemmerhofen positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 12,5% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 60,6% ausmachen.
Die 1.571 Solaranlagen in Schemmerhofen haben eine überdurchschnittliche Größe von 20,4 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 32,1 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Schemmerhofen beträgt 123 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².
Bei der Breitbandversorgung erreichen 92,3% der Haushalte in Schemmerhofen mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 33,9%. Auch beim Mobilfunk ist Schemmerhofen mit 96,7% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 7 Ladepunkten an 3 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Schemmerhofen gut ausgebaut (7,9 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Schemmerhofen
In Schemmerhofen heizen noch 46,0% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 12,5% in Schemmerhofen zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 20,4 kWp in Schemmerhofen deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Der Glasfaserausbau in Schemmerhofen schreitet voran (33,9%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.