Mietingen ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 4.743 Einwohnern und 26.3 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
Beim Heizungsmix fällt Mietingen positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 13,2% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 64,4% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Mietingen hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 185,7 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 881 mit 14,2 MWp.
Der Baulandpreis in Mietingen beträgt 123 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Mietingen liegt mit 14,8% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 95,6% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Mietingen mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
1.694 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage16,1 kWp
Erste Anlage01.01.1993
Letzte Anlage17.02.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B300%
Grundsteuer A320%
Gewerbesteuer340%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner4.743
Fläche26.3 km²
Bevölkerungsdichte180 Ew/km²
Postleitzahl88487
BundeslandBaden-Württemberg
Mietingen im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlMietingenBaden-WürttembergDeutschland
Gas-Heizung13,9%29,6%37,4%
Wärmepumpe13,2%6,5%5,1%
Bauland123,5 €/m²284,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser14,8%30,0%41,7%
💡 Tipps für Mietingen
Heizungsbestand prüfen
In Mietingen heizen noch 50,5% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Vorreiter bei Wärmepumpen
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 13,2% in Mietingen zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 16,1 kWp in Mietingen deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 14,8% Glasfaseranteil hat Mietingen erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Mietingen
Wie heizt man in Mietingen?
Die Heizenergieträger in den 1.694 Gebäuden von Mietingen verteilen sich so: Heizöl (50,5%), Gas (13,9%), Holz/Pellets (13,3%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 64,4%. Bemerkenswert ist der Wärmepumpenanteil von 13,2% – er übertrifft den Bundesdurchschnitt von 5,1% deutlich. Im Vergleich zu Baden-Württemberg (Ø 29,6% Gas) liegt Mietingen deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Mietingen?
Pro 1.000 Einwohner kommen in Mietingen rund 185,7 Solaranlagen – ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt sind 881 Anlagen mit 14,2 MWp installiert. Die älteste Anlage ging am 01.01.1993 ans Netz, die neueste am 17.02.2026.
Was kostet Bauland in Mietingen?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Mietingen beträgt 123 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Mietingen deutlich unter dem Baden-Württemberg-Durchschnitt von 284 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 61.750 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 300%.
Wie schnell ist das Internet in Mietingen?
In Mietingen können 95,6% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 94,8% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 14,8% verfügbar. Das liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.