Die Gemeinde Schäftlarn liegt in Bayern und zählt 5.840 Einwohner bei einer Fläche von 16.7 km².
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Die Wärmewende hat Schäftlarn noch nicht erreicht: 82,4% der 1.485 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 7,1% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Schäftlarn hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 90,6 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 529 mit 6,6 MWp.
Bauland ist in Schäftlarn mit 2,080 €/m² sehr teuer – das 11.5-Fache des Bundesdurchschnitts. Platz 2 der teuersten Gemeinden in Bayern.
Der Glasfaserausbau in Schäftlarn ist mit 73,3% gut fortgeschritten, 95,5% der Haushalte erreichen mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Schäftlarn mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Schäftlarn hervorragend aufgestellt: 16 Ladepunkte (27,4 pro 10.000 Einwohner) an 9 Standorten.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Schäftlarn
Mit 82,4% fossiler Heizenergie in Schäftlarn gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Schäftlarn üblichen Anlagengrößen von 12,5 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.