Die Gemeinde Reichertshausen liegt in Bayern und zählt 5.188 Einwohner bei einer Fläche von 23.6 km².
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Reichertshausen positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 10,8% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 68,4% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Reichertshausen hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 131,1 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 680 mit 6,4 MWp.
Bauland ist in Reichertshausen mit 534 €/m² sehr teuer – das 3,0-Fache des Bundesdurchschnitts.
Beim Glasfaserausbau hat Reichertshausen noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 1,1% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 97,5%. Auch beim Mobilfunk ist Reichertshausen mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 4 Ladepunkten an 3 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Reichertshausen gut ausgebaut (7,7 pro 10.000 Einwohner). Davon sind 1 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Reichertshausen
In Reichertshausen heizen noch 65,4% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 10,8% in Reichertshausen zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Reichertshausen üblichen Anlagengrößen von 9,4 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 1,1% Glasfaseranteil hat Reichertshausen erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.