Oberdolling ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 1.360 Einwohnern und 19.4 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Oberdolling positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 12,4% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 58,7% ausmachen.
Die 289 Solaranlagen in Oberdolling haben eine überdurchschnittliche Größe von 83,2 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 24,0 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Oberdolling beträgt 289 €/m², deutlich über dem Bundesdurchschnitt.
Die Glasfaserversorgung in Oberdolling liegt mit 17,5% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 98,7% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Oberdolling mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
1.306 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage83,2 kWp
Erste Anlage04.12.2000
Letzte Anlage30.01.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B320%
Grundsteuer A320%
Gewerbesteuer325%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner1.360
Fläche19.4 km²
Bevölkerungsdichte70 Ew/km²
Postleitzahl85129
BundeslandBayern
Oberdolling im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlOberdollingBayernDeutschland
Gas-Heizung5,0%21,6%37,4%
Wärmepumpe12,4%6,2%5,1%
Bauland289,2 €/m²310,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser17,5%27,7%41,7%
💡 Tipps für Oberdolling
Heizungsbestand prüfen
In Oberdolling heizen noch 53,7% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Vorreiter bei Wärmepumpen
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 12,4% in Oberdolling zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 83,2 kWp in Oberdolling deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 17,5% Glasfaseranteil hat Oberdolling erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Oberdolling
Wie heizt man in Oberdolling?
Die Heizenergieträger in den 1.306 Gebäuden von Oberdolling verteilen sich so: Heizöl (53,7%), Holz/Pellets (19,4%), Wärmepumpe/Solarthermie (12,4%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 58,7%. Bemerkenswert ist der Wärmepumpenanteil von 12,4% – er übertrifft den Bundesdurchschnitt von 5,1% deutlich. Im Vergleich zu Bayern (Ø 21,6% Gas) liegt Oberdolling deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Oberdolling?
Die 289 Solaranlagen in Oberdolling fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 83,2 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 24,0 MWp. Die älteste Anlage ging am 04.12.2000 ans Netz, die neueste am 30.01.2026.
Was kostet Bauland in Oberdolling?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Oberdolling beträgt 289 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich über dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 144.605 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 320%.
Wie schnell ist das Internet in Oberdolling?
In Oberdolling können 98,7% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 96,4% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 17,5% verfügbar. Das liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.