Oberahr ist eine kleine Gemeinde in Rheinland-Pfalz mit 553 Einwohnern und 4.3 km² Fläche.
Weinbau und ländliche Gemeinden prägen das Land, der Heizölanteil liegt deutlich über dem Bundesschnitt.
Die Wärmewende hat Oberahr noch nicht erreicht: 80,1% der 241 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 10,4% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Oberahr hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 130,2 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 72 mit 1,2 MWp.
Mit 67 €/m² liegt der Baulandpreis in Oberahr deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 180 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Oberahr noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 99,2%. Auch beim Mobilfunk ist Oberahr mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Oberahr hervorragend aufgestellt: 2 Ladepunkte (36,2 pro 10.000 Einwohner) an 1 Standorten.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
Oberahr im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
💡 Tipps für Oberahr
In Oberahr entfallen 80,1% der erfassten Heizenergie auf Gas und Heizöl. Welche Technik für ein einzelnes Gebäude geeignet ist, hängt von Gebäudezustand, Wärmenetzplanung und Finanzierung ab. Eine unabhängige Energieberatung kann diese Optionen anhand des konkreten Hauses vergleichen.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 10,4% in Oberahr zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 17,3 kWp in Oberahr deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Mit nur 0,0% Glasfaseranteil hat Oberahr erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.