Medlingen ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 992 Einwohnern und 17.1 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Medlingen positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 13,2% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 60,9% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Medlingen hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 194,6 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 193 mit 3,8 MWp.
Der Baulandpreis in Medlingen beträgt 147 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Bayern-Schnitt von 310 €/m².
Bei der Breitbandversorgung erreichen 97,5% der Haushalte in Medlingen mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 44,8%. Auch beim Mobilfunk ist Medlingen mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 1 Ladepunkten an 1 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Medlingen gut ausgebaut (10,1 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
Medlingen im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
💡 Tipps für Medlingen
In Medlingen heizen noch 46,4% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 13,2% in Medlingen zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 19,8 kWp in Medlingen deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Der Glasfaserausbau in Medlingen schreitet voran (44,8%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.