Ludwigshöhe ist eine kleine Gemeinde in Rheinland-Pfalz mit 547 Einwohnern und 3.0 km² Fläche.
Weinbau und ländliche Gemeinden prägen das Land, der Heizölanteil liegt deutlich über dem Bundesschnitt.
Beim Heizungsmix fällt Ludwigshöhe positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 10,5% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 78,5% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Ludwigshöhe hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 126,1 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 69 mit 751,2 kWp.
Mit einem Baulandpreis von 328 €/m² zählt Ludwigshöhe zu den gehobeneren Standorten in Rheinland-Pfalz.
Beim Glasfaserausbau hat Ludwigshöhe noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 4,7% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 98,0%. Auch beim Mobilfunk ist Ludwigshöhe mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
200 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage10,9 kWp
Erste Anlage01.04.2006
Letzte Anlage14.11.2025
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B465%
Grundsteuer A345%
Gewerbesteuer380%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner547
Fläche3.0 km²
Bevölkerungsdichte182 Ew/km²
Postleitzahl55278
BundeslandRheinland-Pfalz
Ludwigshöhe im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlLudwigshöheRheinland-PfalzDeutschland
Gas-Heizung55,5%28,3%37,4%
Wärmepumpe10,5%6,4%5,1%
Bauland328,4 €/m²129,9 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser4,7%34,0%41,7%
💡 Tipps für Ludwigshöhe
Heizungswechsel prüfen
In Ludwigshöhe entfallen 78,5% der erfassten Heizenergie auf Gas und Heizöl. Welche Technik für ein einzelnes Gebäude geeignet ist, hängt von Gebäudezustand, Wärmenetzplanung und Finanzierung ab. Eine unabhängige Energieberatung kann diese Optionen anhand des konkreten Hauses vergleichen.
Vorreiter bei Wärmepumpen
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 10,5% in Ludwigshöhe zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Solaranlage planen
Die in Ludwigshöhe erfassten Anlagen haben im Mittel 10,9 kWp. Dieser Gemeindewert ersetzt keine Auslegung für ein einzelnes Dach; Ertrag und Wirtschaftlichkeit sollten mit aktuellen Tarifen und objektspezifischen Annahmen berechnet werden.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 4,7% Glasfaseranteil hat Ludwigshöhe erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Ludwigshöhe
Wie heizt man in Ludwigshöhe?
Die Heizenergieträger in den 200 Gebäuden von Ludwigshöhe verteilen sich so: Gas (55,5%), Heizöl (23,0%), Wärmepumpe/Solarthermie (10,5%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 78,5%. Bemerkenswert ist der Wärmepumpenanteil von 10,5% – er übertrifft den Bundesdurchschnitt von 5,1% deutlich. Im Vergleich zu Rheinland-Pfalz (Ø 28,3% Gas) liegt Ludwigshöhe deutlich über dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Ludwigshöhe?
Pro 1.000 Einwohner kommen in Ludwigshöhe rund 126,1 Solaranlagen – ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt sind 69 Anlagen mit 751,2 kWp installiert. Die älteste Anlage ging am 01.04.2006 ans Netz, die neueste am 14.11.2025.
Was kostet Bauland in Ludwigshöhe?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Ludwigshöhe beträgt 328 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Ludwigshöhe deutlich über dem Rheinland-Pfalz-Durchschnitt von 129 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich über dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 164.225 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 465%.
Wie schnell ist das Internet in Ludwigshöhe?
Der Glasfaserausbau hat Ludwigshöhe noch nicht erreicht: Lediglich 4,7% der Haushalte verfügen über einen FTTH/FTTB-Anschluss. Über andere Technologien (Kabel, DSL) erreichen immerhin 98,0% mindestens 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.