Leimbach ist eine kleine Gemeinde in Thüringen mit 1.726 Einwohnern und 8.6 km² Fläche.
Waldreiches Bundesland mit hohem Holzheizungsanteil im ländlichen Raum und Fernwärme in Erfurt, Jena und Gera.
Von den 2.454 Gebäuden in Leimbach heizen 56,1% mit Gas und 23,6% mit Heizöl. Wärmepumpen kommen auf 5,3%, Holz/Pellets auf 9,0%.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Leimbach hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 89,8 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 155 mit 2,2 MWp.
Mit 41 €/m² liegt der Baulandpreis in Leimbach deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 181 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Leimbach noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 3,9% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 94,7%. Auch beim Mobilfunk ist Leimbach mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Leimbach hervorragend aufgestellt: 18 Ladepunkte (104,3 pro 10.000 Einwohner) an 9 Standorten. Davon sind 5 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Leimbach
Mit 79,7% fossiler Heizenergie in Leimbach gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Leimbach üblichen Anlagengrößen von 14,1 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 3,9% Glasfaseranteil hat Leimbach erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.