Leienkaul ist eine kleine Gemeinde in Rheinland-Pfalz mit 373 Einwohnern und 3.2 km² Fläche.
Weinbau und ländliche Gemeinden prägen das Land, der Heizölanteil liegt deutlich über dem Bundesschnitt.
Beim Heizungsmix fällt Leienkaul positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 10,8% weit über dem Gemeindemittel im Datenbestand von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 57,4% ausmachen.
Die 55 Solaranlagen in Leienkaul haben eine überdurchschnittliche Größe von 24,5 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 1,3 MWp installiert.
Mit 45 €/m² liegt der Baulandpreis in Leienkaul deutlich unter dem Gemeindemittel im Datenbestand von 180 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Leienkaul liegt mit 12,1% unter dem Gemeindemittel im Datenbestand von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 55,8% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Leienkaul mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
204 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage24,5 kWp
Erste Anlage08.02.2007
Letzte Anlage24.11.2025
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B465%
Grundsteuer A345%
Gewerbesteuer380%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner373
Fläche3.2 km²
Bevölkerungsdichte114 Ew/km²
Postleitzahl56759
BundeslandRheinland-Pfalz
Leienkaul im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlLeienkaulRheinland-PfalzDeutschland
Gas-Heizung15,7%28,3%37,4%
Wärmepumpe10,8%6,4%5,1%
Bauland45,3 €/m²129,9 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser12,1%34,0%41,7%
💡 Tipps für Leienkaul
Heizungsbestand prüfen
In Leienkaul heizen noch 41,7% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Vorreiter bei Wärmepumpen
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 10,8% in Leienkaul zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 24,5 kWp in Leienkaul deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 12,1% Glasfaseranteil hat Leienkaul erheblichen Nachholbedarf (Gemeindemittel im Datenbestand: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Leienkaul
Wie heizt man in Leienkaul?
Die Heizenergieträger in den 204 Gebäuden von Leienkaul verteilen sich so: Heizöl (41,7%), Gas (15,7%), Wärmepumpe/Solarthermie (10,8%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 57,4%. Bemerkenswert ist der Wärmepumpenanteil von 10,8% – er übertrifft den Gemeindemittel im Datenbestand von 5,1% deutlich. Im Vergleich zu Rheinland-Pfalz (Ø 28,3% Gas) liegt Leienkaul deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Leienkaul?
Die 55 Solaranlagen in Leienkaul fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 24,5 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 1,3 MWp. Die älteste Anlage ging am 08.02.2007 ans Netz, die neueste am 24.11.2025.
Was kostet Bauland in Leienkaul?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Leienkaul beträgt 45 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Leienkaul deutlich unter dem Rheinland-Pfalz-Durchschnitt von 129 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 22.655 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 465%.
Wie schnell ist das Internet in Leienkaul?
In Leienkaul können 55,8% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 12,7% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 12,1% verfügbar. Das liegt deutlich unter dem Gemeindemittel im Datenbestand von 41,7%. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.