Die Mittelstadt Landshut in Bayern zählt 71.863 Einwohner und erstreckt sich über 65.8 km².
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Die Wärmewende hat Landshut noch nicht erreicht: 83,3% der 8.739 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 4,5% kaum eine Rolle.
Die 4.172 Solaranlagen in Landshut haben eine überdurchschnittliche Größe von 24,0 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 100,1 MWp installiert. Das ist Platz 9 unter den 2217 Gemeinden in Bayern.
Bauland ist in Landshut mit 1,272 €/m² sehr teuer – das 7.0-Fache des Bundesdurchschnitts.
Bei der Breitbandversorgung erreichen 99,5% der Haushalte in Landshut mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 39,6%. Auch beim Mobilfunk ist Landshut mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 80 Ladepunkten an 40 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Landshut gut ausgebaut (11,1 pro 10.000 Einwohner). Davon sind 12 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Landshut
Mit 83,3% fossiler Heizenergie in Landshut gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 24,0 kWp in Landshut deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Der Glasfaserausbau in Landshut schreitet voran (39,6%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.