Laberweinting ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 3.531 Einwohnern und 76.1 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Typisch für den ländlichen Raum: In den 1.154 Gebäuden von Laberweinting wird zu 25,9% mit Holz oder Pellets geheizt, der Gasanteil liegt bei 16,5%.
Die 921 Solaranlagen in Laberweinting haben eine überdurchschnittliche Größe von 23,0 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 21,2 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Laberweinting beträgt 134 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Bayern-Schnitt von 310 €/m².
Bei der Breitbandversorgung erreichen 93,8% der Haushalte in Laberweinting mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 24,4%. Auch beim Mobilfunk ist Laberweinting mit 99,6% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 4 Ladepunkten an 2 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Laberweinting gut ausgebaut (11,3 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
1.154 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage23,0 kWp
Erste Anlage18.07.2000
Letzte Anlage26.01.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B360%
Grundsteuer A360%
Gewerbesteuer360%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner3.531
Fläche76.1 km²
Bevölkerungsdichte46 Ew/km²
Postleitzahl84082
BundeslandBayern
Laberweinting im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlLaberweintingBayernDeutschland
Gas-Heizung16,5%21,6%37,4%
Wärmepumpe6,3%6,2%5,1%
Bauland134,2 €/m²310,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser24,4%27,7%41,7%
💡 Tipps für Laberweinting
Heizungsbestand prüfen
In Laberweinting heizen noch 44,3% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 23,0 kWp in Laberweinting deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaseranschluss prüfen
Der Glasfaserausbau in Laberweinting schreitet voran (24,4%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.
Häufige Fragen zu Laberweinting
Wie heizt man in Laberweinting?
Holz und Pellets spielen in Laberweinting eine überdurchschnittliche Rolle: 25,9% der 1.154 Gebäude nutzen Biomasse, daneben verteilen sich Heizöl (44,3%), Holz/Pellets (25,9%). Der Wärmepumpenanteil von 6,3% liegt über dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Bayern (Ø 21,6% Gas) liegt Laberweinting unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Laberweinting?
Die 921 Solaranlagen in Laberweinting fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 23,0 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 21,2 MWp. Die älteste Anlage ging am 18.07.2000 ans Netz, die neueste am 26.01.2026.
Was kostet Bauland in Laberweinting?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Laberweinting beträgt 134 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Laberweinting deutlich unter dem Bayern-Durchschnitt von 310 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 67.105 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 360%.
Wie schnell ist das Internet in Laberweinting?
In Laberweinting können 93,8% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 74,2% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 24,4% verfügbar. Das liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 99,8% 4G-Abdeckung, 99,6% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Laberweinting?
In Laberweinting gibt es 4 öffentlich zugängliche Ladepunkte an 2 Standorten mit einer Gesamtleistung von 77 kW. Das entspricht 11,3 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner. Schnelllader sind noch nicht verfügbar.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.