Kreischa ist eine kleine Gemeinde in Sachsen mit 4.629 Einwohnern und 28.9 km² Fläche.
Industrietradition und Fernwärme aus DDR-Zeiten prägen die Heizungsstruktur, der Braunkohleausstieg läuft bis 2038.
Gas dominiert die Wärmeversorgung in Kreischa mit 55,0% klar, Heizöl kommt auf 15,3% und Wärmepumpen auf 7,7% der 3.662 Gebäude.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Kreischa hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 79,9 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 370 mit 2,6 MWp.
Der Baulandpreis in Kreischa beträgt 153 €/m² und deutlich über dem Sachsen-Schnitt von 70 €/m². Platz 2 der teuersten Gemeinden in Sachsen.
Beim Glasfaserausbau hat Kreischa noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 3,7% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 83,6%. Auch beim Mobilfunk ist Kreischa mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Kreischa hervorragend aufgestellt: 21 Ladepunkte (45,4 pro 10.000 Einwohner) an 11 Standorten. Davon sind 5 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Kreischa
Mit 70,3% fossiler Heizenergie in Kreischa gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Kreischa üblichen Anlagengrößen von 7,0 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 3,7% Glasfaseranteil hat Kreischa erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.