Die Gemeinde Krailling liegt in Bayern und zählt 7.847 Einwohner bei einer Fläche von 16.0 km².
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Die Wärmewende hat Krailling noch nicht erreicht: 86,6% der 2.950 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 7,2% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Krailling hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 70,5 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 553 mit 5,3 MWp.
Bauland ist in Krailling mit 1,404 €/m² sehr teuer – das 7.8-Fache des Bundesdurchschnitts.
Beim Glasfaserausbau hat Krailling noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 3,2% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 98,7%. Auch beim Mobilfunk ist Krailling mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 8 Ladepunkten an 4 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Krailling gut ausgebaut (10,2 pro 10.000 Einwohner). Davon sind 1 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Krailling
Mit 86,6% fossiler Heizenergie in Krailling gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Krailling üblichen Anlagengrößen von 9,6 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 3,2% Glasfaseranteil hat Krailling erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.