Die Gemeinde Kiefersfelden liegt in Bayern und zählt 6.513 Einwohner bei einer Fläche von 36.7 km².
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Die Wärmewende hat Kiefersfelden noch nicht erreicht: 83,8% der 1.557 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 5,9% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Kiefersfelden hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 93,5 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 609 mit 7,3 MWp.
Bauland ist in Kiefersfelden mit 717 €/m² sehr teuer – das 4,0-Fache des Bundesdurchschnitts.
Beim Glasfaserausbau hat Kiefersfelden noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 1,2% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 98,4%. Auch beim Mobilfunk ist Kiefersfelden mit 99,2% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Kiefersfelden hervorragend aufgestellt: 73 Ladepunkte (112,1 pro 10.000 Einwohner) an 37 Standorten. Besonders positiv: 29 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Kiefersfelden
In Kiefersfelden heizen noch 45,2% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Kiefersfelden üblichen Anlagengrößen von 11,9 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 1,2% Glasfaseranteil hat Kiefersfelden erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.