Die Gemeinde Karlshuld liegt in Bayern und zählt 5.997 Einwohner bei einer Fläche von 29.1 km².
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Karlshuld positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 14,5% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 62,8% ausmachen.
Die 965 Solaranlagen in Karlshuld haben eine überdurchschnittliche Größe von 50,2 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 48,5 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Karlshuld beträgt 280 €/m², deutlich über dem Bundesdurchschnitt.
Beim Glasfaserausbau hat Karlshuld noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 4,4% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 97,7%. Auch beim Mobilfunk ist Karlshuld mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Karlshuld hervorragend aufgestellt: 13 Ladepunkte (21,7 pro 10.000 Einwohner) an 8 Standorten. Davon sind 3 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Karlshuld
In Karlshuld heizen noch 56,1% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 14,5% in Karlshuld zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 50,2 kWp in Karlshuld deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 4,4% Glasfaseranteil hat Karlshuld erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.