Kammerstein ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 3.050 Einwohnern und 37.1 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Kammerstein positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 10,7% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 59,0% ausmachen.
Die 526 Solaranlagen in Kammerstein haben eine überdurchschnittliche Größe von 41,7 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 21,9 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Kammerstein beträgt 280 €/m², deutlich über dem Bundesdurchschnitt.
Bei der Breitbandversorgung erreichen 97,9% der Haushalte in Kammerstein mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 20,2%. Auch beim Mobilfunk ist Kammerstein mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Kammerstein hervorragend aufgestellt: 15 Ladepunkte (49,2 pro 10.000 Einwohner) an 8 Standorten. Davon sind 3 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Kammerstein
In Kammerstein heizen noch 53,8% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 10,7% in Kammerstein zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 41,7 kWp in Kammerstein deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Der Glasfaserausbau in Kammerstein schreitet voran (20,2%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.