Hermsdorf/Erzgeb. ist eine kleine Gemeinde in Sachsen mit 725 Einwohnern und 20.1 km² Fläche.
Industrietradition und Fernwärme aus DDR-Zeiten prägen die Heizungsstruktur, der Braunkohleausstieg läuft bis 2038.
Von den 750 Gebäuden in Hermsdorf/Erzgeb. heizen 36,5% mit Gas und 27,3% mit Heizöl. Wärmepumpen kommen auf 2,0%, Holz/Pellets auf 21,9%.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Hermsdorf/Erzgeb. hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 96,6 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 70 mit 993,2 kWp.
Der Baulandpreis in Hermsdorf/Erzgeb. beträgt 153 €/m² und deutlich über dem Sachsen-Schnitt von 70 €/m². Platz 2 der teuersten Gemeinden in Sachsen.
Beim Glasfaserausbau hat Hermsdorf/Erzgeb. noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 96,6%.
Bei der E-Mobilität ist Hermsdorf/Erzgeb. hervorragend aufgestellt: 4 Ladepunkte (55,2 pro 10.000 Einwohner) an 2 Standorten.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Hermsdorf/Erzgeb.
Mit 63,8% fossiler Heizenergie in Hermsdorf/Erzgeb. gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Hermsdorf/Erzgeb. üblichen Anlagengrößen von 14,2 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 0,0% Glasfaseranteil hat Hermsdorf/Erzgeb. erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.