Hainspitz ist eine kleine Gemeinde in Thüringen mit 554 Einwohnern und 5.3 km² Fläche.
Waldreiches Bundesland mit hohem Holzheizungsanteil im ländlichen Raum und Fernwärme in Erfurt, Jena und Gera.
Die Wärmewende hat Hainspitz noch nicht erreicht: 82,9% der 286 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 3,5% kaum eine Rolle.
Die 52 Solaranlagen in Hainspitz haben eine überdurchschnittliche Größe von 60,9 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 3,2 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Hainspitz beträgt 118 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich über dem Thüringen-Schnitt von 68 €/m². Platz 4 der teuersten Gemeinden in Thüringen.
Beim Glasfaserausbau hat Hainspitz noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 3,1% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 97,6%. Auch beim Mobilfunk ist Hainspitz mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Hainspitz hervorragend aufgestellt: 24 Ladepunkte (433,2 pro 10.000 Einwohner) an 12 Standorten. Besonders positiv: 10 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Hainspitz
Mit 82,9% fossiler Heizenergie in Hainspitz gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 60,9 kWp in Hainspitz deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 3,1% Glasfaseranteil hat Hainspitz erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.