Hainichen ist eine kleine Gemeinde in Thüringen mit 190 Einwohnern und 5.3 km² Fläche.
Waldreiches Bundesland mit hohem Holzheizungsanteil im ländlichen Raum und Fernwärme in Erfurt, Jena und Gera.
Gas dominiert die Wärmeversorgung in Hainichen mit 63,4% klar, Heizöl kommt auf 8,6% und Wärmepumpen auf 6,5% der 557 Gebäude.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Hainichen hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 100,0 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 19 mit 135,6 kWp.
Der Baulandpreis in Hainichen beträgt 118 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich über dem Thüringen-Schnitt von 68 €/m². Platz 4 der teuersten Gemeinden in Thüringen.
Die Glasfaserversorgung in Hainichen liegt mit 11,4% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 96,2% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Hainichen mit 96,2% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Hainichen hervorragend aufgestellt: 2 Ladepunkte (105,3 pro 10.000 Einwohner) an 1 Standorten.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Hainichen
Mit 72,0% fossiler Heizenergie in Hainichen gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Hainichen üblichen Anlagengrößen von 7,1 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 11,4% Glasfaseranteil hat Hainichen erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.