Gschwend ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 4.581 Einwohnern und 54.5 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
Typisch für den ländlichen Raum: In den 1.426 Gebäuden von Gschwend wird zu 29,9% mit Holz oder Pellets geheizt, der Gasanteil liegt bei 10,7%.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Gschwend hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 147,1 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 674 mit 9,1 MWp.
Der Baulandpreis in Gschwend beträgt 155 €/m² und deutlich unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Gschwend liegt mit 7,0% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 65,0% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Gschwend mit 99,9% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 6 Ladepunkten an 3 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Gschwend gut ausgebaut (13,1 pro 10.000 Einwohner). Davon sind 1 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Gschwend
In Gschwend heizen noch 46,1% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Gschwend üblichen Anlagengrößen von 13,4 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 7,0% Glasfaseranteil hat Gschwend erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.