Ruppertshofen ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 1.939 Einwohnern und 14.2 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
Typisch für den ländlichen Raum: In den 862 Gebäuden von Ruppertshofen wird zu 25,6% mit Holz oder Pellets geheizt, der Gasanteil liegt bei 14,2%.
Die 274 Solaranlagen in Ruppertshofen haben eine überdurchschnittliche Größe von 23,9 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 6,6 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Ruppertshofen beträgt 155 €/m² und deutlich unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Ruppertshofen liegt mit 15,5% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 97,2% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Ruppertshofen mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 3 Ladepunkten an 2 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Ruppertshofen gut ausgebaut (15,5 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
862 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage23,9 kWp
Erste Anlage17.10.2002
Letzte Anlage28.02.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B400%
Grundsteuer A370%
Gewerbesteuer355%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner1.939
Fläche14.2 km²
Bevölkerungsdichte136 Ew/km²
Postleitzahl73577
BundeslandBaden-Württemberg
Ruppertshofen im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlRuppertshofenBaden-WürttembergDeutschland
Gas-Heizung14,2%29,6%37,4%
Wärmepumpe6,4%6,5%5,1%
Bauland156,0 €/m²284,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser15,5%30,0%41,7%
💡 Tipps für Ruppertshofen
Heizungsbestand prüfen
In Ruppertshofen heizen noch 48,1% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 23,9 kWp in Ruppertshofen deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 15,5% Glasfaseranteil hat Ruppertshofen erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Ruppertshofen
Wie heizt man in Ruppertshofen?
Holz und Pellets spielen in Ruppertshofen eine überdurchschnittliche Rolle: 25,6% der 862 Gebäude nutzen Biomasse, daneben verteilen sich Heizöl (48,1%), Holz/Pellets (25,6%). Der Wärmepumpenanteil von 6,4% liegt über dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Baden-Württemberg (Ø 29,6% Gas) liegt Ruppertshofen deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Ruppertshofen?
Die 274 Solaranlagen in Ruppertshofen fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 23,9 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 6,6 MWp. Die älteste Anlage ging am 17.10.2002 ans Netz, die neueste am 28.02.2026.
Was kostet Bauland in Ruppertshofen?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Ruppertshofen beträgt 155 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Ruppertshofen deutlich unter dem Baden-Württemberg-Durchschnitt von 284 €/m². Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 77.985 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 400%.
Wie schnell ist das Internet in Ruppertshofen?
In Ruppertshofen können 97,2% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 88,7% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 15,5% verfügbar. Das liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Ruppertshofen?
In Ruppertshofen gibt es 3 öffentlich zugängliche Ladepunkte an 2 Standorten mit einer Gesamtleistung von 41 kW. Das entspricht 15,5 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner. Schnelllader sind noch nicht verfügbar.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.