Großrinderfeld ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 4.088 Einwohnern und 56.3 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
In Großrinderfeld ist Heizöl mit 36,1% noch vor Gas (15,3%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 51,4% der 659 Gebäude fossil.
Die 712 Solaranlagen in Großrinderfeld haben eine überdurchschnittliche Größe von 38,6 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 27,5 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Großrinderfeld beträgt 92 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Großrinderfeld noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 1,1% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 94,4%. Auch beim Mobilfunk ist Großrinderfeld mit 89,5% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 4 Ladepunkten an 2 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Großrinderfeld gut ausgebaut (9,8 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
659 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage38,6 kWp
Erste Anlage04.12.2001
Letzte Anlage21.01.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B360%
Grundsteuer A380%
Gewerbesteuer360%
📍 Gemeindeprofil
Einwohner4.088
Fläche56.3 km²
Bevölkerungsdichte72 Ew/km²
Postleitzahl97950
BundeslandBaden-Württemberg
💡 Tipps für Großrinderfeld
Heizungswechsel prüfen
Mit 51,4% fossiler Heizenergie in Großrinderfeld gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 38,6 kWp in Großrinderfeld deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 1,1% Glasfaseranteil hat Großrinderfeld erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Großrinderfeld
Wie heizt man in Großrinderfeld?
Die Heizenergieträger in den 659 Gebäuden von Großrinderfeld verteilen sich so: Heizöl (36,1%), Holz/Pellets (18,5%), Gas (15,3%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 51,4%. Der Wärmepumpenanteil von 6,8% liegt über dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Baden-Württemberg (Ø 29,6% Gas) liegt Großrinderfeld deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Großrinderfeld?
Die 712 Solaranlagen in Großrinderfeld fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 38,6 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 27,5 MWp. Die älteste Anlage ging am 04.12.2001 ans Netz, die neueste am 21.01.2026.
Was kostet Bauland in Großrinderfeld?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Großrinderfeld beträgt 92 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Großrinderfeld deutlich unter dem Baden-Württemberg-Durchschnitt von 284 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 181 €/m²) ist das deutlich unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 46.190 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 360%.
Wie schnell ist das Internet in Großrinderfeld?
Der Glasfaserausbau hat Großrinderfeld noch nicht erreicht: Lediglich 1,1% der Haushalte verfügen über einen FTTH/FTTB-Anschluss. Über andere Technologien (Kabel, DSL) erreichen immerhin 94,4% mindestens 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 89,5% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Großrinderfeld?
In Großrinderfeld gibt es 4 öffentlich zugängliche Ladepunkte an 2 Standorten mit einer Gesamtleistung von 60 kW. Das entspricht 9,8 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner. Schnelllader sind noch nicht verfügbar.