Die Gemeinde Großkarolinenfeld liegt in Bayern und zählt 7.387 Einwohner bei einer Fläche von 29.1 km².
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Großkarolinenfeld positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 12,2% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 64,2% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Großkarolinenfeld hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 130,2 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 962 mit 9,7 MWp.
Bauland ist in Großkarolinenfeld mit 717 €/m² sehr teuer – das 4,0-Fache des Bundesdurchschnitts.
Beim Glasfaserausbau hat Großkarolinenfeld noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 4,4% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 97,7%. Auch beim Mobilfunk ist Großkarolinenfeld mit 99,9% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 7 Ladepunkten an 3 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Großkarolinenfeld gut ausgebaut (9,5 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Großkarolinenfeld
In Großkarolinenfeld heizen noch 53,6% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 12,2% in Großkarolinenfeld zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Großkarolinenfeld üblichen Anlagengrößen von 10,1 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 4,4% Glasfaseranteil hat Großkarolinenfeld erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.