Gremsdorf ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 1.634 Einwohnern und 13.0 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
In Gremsdorf ist Heizöl mit 57,2% noch vor Gas (13,2%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 70,4% der 1.340 Gebäude fossil.
Die 196 Solaranlagen in Gremsdorf haben eine überdurchschnittliche Größe von 33,8 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 6,6 MWp installiert.
Mit einem Baulandpreis von 338 €/m² zählt Gremsdorf zu den gehobeneren Standorten in Bayern.
Beim Glasfaserausbau hat Gremsdorf noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,2% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 98,8%. Auch beim Mobilfunk ist Gremsdorf mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Gremsdorf hervorragend aufgestellt: 22 Ladepunkte (134,6 pro 10.000 Einwohner) an 11 Standorten. Besonders positiv: 8 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
1.340 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage33,8 kWp
Erste Anlage01.08.2002
Letzte Anlage25.02.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B400%
Grundsteuer A400%
Gewerbesteuer380%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner1.634
Fläche13.0 km²
Bevölkerungsdichte126 Ew/km²
Postleitzahl91350
BundeslandBayern
Gremsdorf im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlGremsdorfBayernDeutschland
Gas-Heizung13,2%21,6%37,4%
Wärmepumpe9,6%6,2%5,1%
Bauland338,9 €/m²310,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser0,2%27,7%41,7%
💡 Tipps für Gremsdorf
Heizungsbestand prüfen
In Gremsdorf heizen noch 57,2% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 33,8 kWp in Gremsdorf deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 0,2% Glasfaseranteil hat Gremsdorf erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Gremsdorf
Wie heizt man in Gremsdorf?
Die Heizenergieträger in den 1.340 Gebäuden von Gremsdorf verteilen sich so: Heizöl (57,2%), Gas (13,2%), Holz/Pellets (12,0%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 70,4%. Der Wärmepumpenanteil von 9,6% liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Bayern (Ø 21,6% Gas) liegt Gremsdorf deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Gremsdorf?
Die 196 Solaranlagen in Gremsdorf fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 33,8 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 6,6 MWp. Die älteste Anlage ging am 01.08.2002 ans Netz, die neueste am 25.02.2026.
Was kostet Bauland in Gremsdorf?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Gremsdorf beträgt 338 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich über dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 169.460 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 400%.
Wie schnell ist das Internet in Gremsdorf?
Der Glasfaserausbau hat Gremsdorf noch nicht erreicht: Lediglich 0,2% der Haushalte verfügen über einen FTTH/FTTB-Anschluss. Über andere Technologien (Kabel, DSL) erreichen immerhin 98,8% mindestens 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Gremsdorf?
Mit 134,6 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner ist Gremsdorf hervorragend auf die E-Mobilität vorbereitet. Insgesamt stehen 22 Ladepunkte an 11 Standorten bereit (2 MW Gesamtleistung). Positiv: 8 der Ladepunkte sind Schnelllader (ab 50 kW).
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.