Die Gemeinde Grävenwiesbach liegt in Hessen und zählt 5.376 Einwohner bei einer Fläche von 43.1 km².
Gemischte Struktur: Urbane Zentren wie Frankfurt mit Fernwärme, ländliche Regionen in Nord- und Mittelhessen mit hohem Öl- und Holzanteil.
In Grävenwiesbach ist Heizöl mit 64,0% noch vor Gas (11,9%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 75,9% der 1.765 Gebäude fossil.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Grävenwiesbach hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 80,7 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 434 mit 5,1 MWp.
Bauland ist in Grävenwiesbach mit 526 €/m² sehr teuer – das 2,9-Fache des Bundesdurchschnitts.
Beim Glasfaserausbau hat Grävenwiesbach noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 99,6%. Auch beim Mobilfunk ist Grävenwiesbach mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Für E-Mobilität stehen in Grävenwiesbach 2 Ladepunkte an 2 Standorten bereit.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Grävenwiesbach
In Grävenwiesbach heizen noch 64,0% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Grävenwiesbach üblichen Anlagengrößen von 11,8 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 0,0% Glasfaseranteil hat Grävenwiesbach erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.