Grabenstätt ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 4.324 Einwohnern und 37.8 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Grabenstätt positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 11,2% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 61,0% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Grabenstätt hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 134,8 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 583 mit 10,8 MWp.
Mit einem Baulandpreis von 453 €/m² zählt Grabenstätt zu den gehobeneren Standorten in Bayern.
Beim Glasfaserausbau hat Grabenstätt noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 2,6% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 96,2%. Auch beim Mobilfunk ist Grabenstätt mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 7 Ladepunkten an 5 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Grabenstätt gut ausgebaut (16,2 pro 10.000 Einwohner). Besonders positiv: 3 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Grabenstätt
In Grabenstätt heizen noch 57,8% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 11,2% in Grabenstätt zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 18,4 kWp in Grabenstätt deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 2,6% Glasfaseranteil hat Grabenstätt erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.