Friedrichswalde ist eine kleine Gemeinde in Brandenburg mit 791 Einwohnern und 45.1 km² Fläche.
Dünn besiedelt mit schnellem Erneuerbaren-Ausbau, aber noch hohem Heizölanteil in ländlichen Gemeinden östlich der Oder.
Gas dominiert die Wärmeversorgung in Friedrichswalde mit 60,3% klar, Heizöl kommt auf 14,4% und Wärmepumpen auf 1,3% der 312 Gebäude.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Friedrichswalde hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 101,1 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 80 mit 1,0 MWp.
Der Baulandpreis in Friedrichswalde beträgt 253 €/m², über dem Bundesdurchschnitt und deutlich über dem Brandenburg-Schnitt von 138 €/m².
Bei der Breitbandversorgung erreichen 92,3% der Haushalte in Friedrichswalde mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 20,4%. Auch beim Mobilfunk ist Friedrichswalde mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Friedrichswalde
Mit 74,7% fossiler Heizenergie in Friedrichswalde gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Friedrichswalde üblichen Anlagengrößen von 13,1 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Der Glasfaserausbau in Friedrichswalde schreitet voran (20,4%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.