Friedrichsgabekoog ist eine kleine Gemeinde in Schleswig-Holstein mit 55 Einwohnern und 8.6 km² Fläche.
Das nördlichste Flächenland profitiert von seiner Küstenlage für Wind- und Fernwärmeausbau, während der Gasanteil unter dem Bundesdurchschnitt liegt.
In Friedrichsgabekoog ist Heizöl mit 59,5% noch vor Gas (16,2%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 75,7% der 37 Gebäude fossil.
Die 27 Solaranlagen in Friedrichsgabekoog haben eine überdurchschnittliche Größe von 96,5 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 2,6 MWp installiert.
Mit 48 €/m² liegt der Baulandpreis in Friedrichsgabekoog deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 181 €/m².
Der Glasfaserausbau in Friedrichsgabekoog ist mit 87,9% gut fortgeschritten, 87,9% der Haushalte erreichen mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Friedrichsgabekoog mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Friedrichsgabekoog hervorragend aufgestellt: 4 Ladepunkte (727,3 pro 10.000 Einwohner) an 2 Standorten. Besonders positiv: 2 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
37 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage96,5 kWp
Erste Anlage31.12.2004
Letzte Anlage05.06.2025
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B0%
Grundsteuer A0%
Gewerbesteuer310%
📍 Gemeindeprofil
Einwohner55
Fläche8.6 km²
Bevölkerungsdichte6 Ew/km²
Postleitzahl25764
BundeslandSchleswig-Holstein
💡 Tipps für Friedrichsgabekoog
Ölheizung ersetzen
In Friedrichsgabekoog heizen noch 59,5% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 96,5 kWp in Friedrichsgabekoog deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Häufige Fragen zu Friedrichsgabekoog
Wie heizt man in Friedrichsgabekoog?
Die Heizenergieträger in den 37 Gebäuden von Friedrichsgabekoog verteilen sich so: Heizöl (59,5%), Gas (16,2%), Wärmepumpe/Solarthermie (8,1%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 75,7%. Der Wärmepumpenanteil von 8,1% liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Schleswig-Holstein (Ø 49,8% Gas) liegt Friedrichsgabekoog deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Friedrichsgabekoog?
Die 27 Solaranlagen in Friedrichsgabekoog fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 96,5 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 2,6 MWp. Die älteste Anlage ging am 31.12.2004 ans Netz, die neueste am 05.06.2025.
Was kostet Bauland in Friedrichsgabekoog?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Friedrichsgabekoog beträgt 48 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Friedrichsgabekoog deutlich unter dem Schleswig-Holstein-Durchschnitt von 148 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 181 €/m²) ist das deutlich unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 24.250 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 0%.
Wie schnell ist das Internet in Friedrichsgabekoog?
In Friedrichsgabekoog können 87,9% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 87,9% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 87,9% verfügbar. Das liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Friedrichsgabekoog?
Mit 727,3 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner ist Friedrichsgabekoog hervorragend auf die E-Mobilität vorbereitet. Insgesamt stehen 4 Ladepunkte an 2 Standorten bereit (800 kW Gesamtleistung). Positiv: 2 der Ladepunkte sind Schnelllader (ab 50 kW).