Reinsbüttel ist eine kleine Gemeinde in Schleswig-Holstein mit 387 Einwohnern und 6.8 km² Fläche.
Das nördlichste Flächenland profitiert von seiner Küstenlage für Wind- und Fernwärmeausbau, während der Gasanteil unter dem Bundesdurchschnitt liegt.
Die Wärmewende hat Reinsbüttel noch nicht erreicht: 93,6% der 157 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 1,9% kaum eine Rolle.
Die 78 Solaranlagen in Reinsbüttel haben eine überdurchschnittliche Größe von 52,1 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 4,1 MWp installiert.
Mit 48 €/m² liegt der Baulandpreis in Reinsbüttel deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 180 €/m².
Reinsbüttel gehört zu den digital bestversorgten Gemeinden: 95,0% Glasfaserquote und 99,5% Breitband ab 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Reinsbüttel mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
157 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage52,1 kWp
Erste Anlage01.01.2002
Letzte Anlage14.12.2025
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B425%
Grundsteuer A380%
Gewerbesteuer380%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner387
Fläche6.8 km²
Bevölkerungsdichte56 Ew/km²
Postleitzahl25764
BundeslandSchleswig-Holstein
Reinsbüttel im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlReinsbüttelSchleswig-H…Deutschland
Gas-Heizung64,3%49,8%37,4%
Wärmepumpe1,9%3,9%5,1%
Bauland48,5 €/m²148,5 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser95,0%83,7%41,7%
💡 Tipps für Reinsbüttel
Heizungswechsel prüfen
In Reinsbüttel entfallen 93,6% der erfassten Heizenergie auf Gas und Heizöl. Welche Technik für ein einzelnes Gebäude geeignet ist, hängt von Gebäudezustand, Wärmenetzplanung und Finanzierung ab. Eine unabhängige Energieberatung kann diese Optionen anhand des konkreten Hauses vergleichen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 52,1 kWp in Reinsbüttel deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Häufige Fragen zu Reinsbüttel
Wie heizt man in Reinsbüttel?
Reinsbüttel ist noch stark von fossilen Energieträgern abhängig: In den 157 Gebäuden mit Wohnraum entfallen 93,6% auf Gas (64,3%) und Heizöl (29,3%). Wärmepumpen sind mit 1,9% noch eine Randerscheinung; der Bundesdurchschnitt liegt bei 5,1%. Im Vergleich zu Schleswig-Holstein (Ø 49,8% Gas) liegt Reinsbüttel über dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Reinsbüttel?
Die 78 Solaranlagen in Reinsbüttel fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 52,1 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 4,1 MWp. Die älteste Anlage ging am 01.01.2002 ans Netz, die neueste am 14.12.2025.
Was kostet Bauland in Reinsbüttel?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Reinsbüttel beträgt 48 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Reinsbüttel deutlich unter dem Schleswig-Holstein-Durchschnitt von 148 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 24.250 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 425%.
Wie schnell ist das Internet in Reinsbüttel?
Reinsbüttel zählt zu den digital bestversorgten Gemeinden in Schleswig-Holstein: 95,0% Glasfaserquote (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) und 99,5% Breitband ab 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.