Die Gemeinde Fredenbeck liegt in Niedersachsen und zählt 6.475 Einwohner bei einer Fläche von 48.6 km².
Ländlich geprägt und stark bei Biogas und Windkraft, kämpft das Flächenland mit hohem Heizölanteil in den Landgemeinden.
Die Wärmewende hat Fredenbeck noch nicht erreicht: 85,4% der 2.119 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 2,7% kaum eine Rolle.
Die 594 Solaranlagen in Fredenbeck haben eine überdurchschnittliche Größe von 63,6 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 37,8 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Fredenbeck beträgt 138 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt und über dem Niedersachsen-Schnitt von 118 €/m².
Der Glasfaserausbau in Fredenbeck ist mit 68,7% gut fortgeschritten, 96,3% der Haushalte erreichen mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Fredenbeck mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 8 Ladepunkten an 4 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Fredenbeck gut ausgebaut (12,4 pro 10.000 Einwohner). Davon sind 1 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Fredenbeck
Mit 85,4% fossiler Heizenergie in Fredenbeck gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 63,6 kWp in Fredenbeck deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.