Heinbockel ist eine kleine Gemeinde in Niedersachsen mit 1.453 Einwohnern und 22.7 km² Fläche.
Ländlich geprägt und stark bei Biogas und Windkraft, kämpft das Flächenland mit hohem Heizölanteil in den Landgemeinden.
Die Wärmewende hat Heinbockel noch nicht erreicht: 85,2% der 595 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 4,0% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Heinbockel hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 109,4 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 159 mit 2,7 MWp.
Der Baulandpreis in Heinbockel beträgt 138 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt und über dem Niedersachsen-Schnitt von 118 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Heinbockel liegt mit 19,3% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 91,1% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Heinbockel mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
595 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage17,0 kWp
Erste Anlage09.11.2001
Letzte Anlage12.02.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B440%
Grundsteuer A440%
Gewerbesteuer420%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner1.453
Fläche22.7 km²
Bevölkerungsdichte64 Ew/km²
Postleitzahl21726
BundeslandNiedersachsen
Heinbockel im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlHeinbockelNiedersachsenDeutschland
Gas-Heizung57,6%60,2%37,4%
Wärmepumpe4,0%3,0%5,1%
Bauland138,9 €/m²118,2 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser19,3%67,6%41,7%
💡 Tipps für Heinbockel
Heizungswechsel prüfen
In Heinbockel entfallen 85,2% der erfassten Heizenergie auf Gas und Heizöl. Welche Technik für ein einzelnes Gebäude geeignet ist, hängt von Gebäudezustand, Wärmenetzplanung und Finanzierung ab. Eine unabhängige Energieberatung kann diese Optionen anhand des konkreten Hauses vergleichen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 17,0 kWp in Heinbockel deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 19,3% Glasfaseranteil hat Heinbockel erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Heinbockel
Wie heizt man in Heinbockel?
Heinbockel ist noch stark von fossilen Energieträgern abhängig: In den 595 Gebäuden mit Wohnraum entfallen 85,2% auf Gas (57,6%) und Heizöl (27,6%). Der Wärmepumpenanteil von 4,0% liegt unter dem Bundesdurchschnitt (5,1%).
Wie viele Solaranlagen gibt es in Heinbockel?
Pro 1.000 Einwohner kommen in Heinbockel rund 109,4 Solaranlagen – ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt sind 159 Anlagen mit 2,7 MWp installiert. Die älteste Anlage ging am 09.11.2001 ans Netz, die neueste am 12.02.2026.
Was kostet Bauland in Heinbockel?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Heinbockel beträgt 138 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Heinbockel über dem Niedersachsen-Durchschnitt von 118 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 69.475 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 440%.
Wie schnell ist das Internet in Heinbockel?
In Heinbockel können 91,1% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 67,0% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 19,3% verfügbar. Das liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.