Finning ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 1.920 Einwohnern und 23.3 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Finning positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 13,8% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 53,4% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Finning hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 175,0 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 336 mit 4,4 MWp.
Bauland ist in Finning mit 562 €/m² sehr teuer – das 3,1-Fache des Bundesdurchschnitts.
Beim Glasfaserausbau hat Finning noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 3,8% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 95,2%. Auch beim Mobilfunk ist Finning mit 98,5% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Finning
Mit 53,4% fossiler Heizenergie in Finning gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 13,8% in Finning zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Finning üblichen Anlagengrößen von 13,2 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 3,8% Glasfaseranteil hat Finning erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.